BOF, Berufsorientierung für Flüchtlinge & Migranten

Die neue BOF-Richtlinie “Berufsorientierung für Geflüchtete“ & Zugewanderte ist in Kraft und wir sind die einzigen in der Region Ruhrgebiet und Niederrhein, die mit Ihrem Konzept und Leistung überzeugen konnten. Mit BOF ermöglichen wir Einblick und Praxis in diverse Berufsbilder des Handwerks. Immer mit dem Ziel, nach der Qualifizierung, über ein EQJ oder direkt in Ausbildung zu gehen.

Das ist NEU:

  • Erweiterung der Zielgruppe von Geflüchteten auf Personen mit Migrationshintergrund, ohne deutschen Pass.
  • Erweiterung des Berufsfelds Handwerk auf Berufe auch außerhalb des Handwerks.

Einblicke in diverse Handwerksberufe

Wenn das heimische Handwerk sein Nachwuchsproblem verringern kann und junge Leute aus Krisengebieten in unserer Region eine berufliche Zukunft finden, dann profitieren beide Seiten. Mit dem Projekt BOF setzt das Bildungszentrum Handwerk in Duisburg genau an dieser Stelle an. In mehreren Gruppen, an Standorten in Duisburg und Dinslaken, führt das BZH junge Menschen vertieft an bis zu drei Ausbildungsberufe im Handwerk heran (sieben stehen zur Auswahl). Die Maßnahme erstreckt sich über sechs Monate.

Den Interessen und Neigungen entsprechend können sich die Teilnehmer mit dem Metall-, Elektro-, Sanitär, Heizung, Klima-Handwerk (SHK) oder Maler- und Lackierer-Handwerk befassen. Zudem  ermöglichen wir Einblicke in die Bereiche Friseur-Handwerk, Bäcker-Handwerk sowie Gastronomie. Es besteht darüber hinaus auch die Möglichkeit, Einblicke in den Beruf Kauffrau/Kaufmann im Büromanagement im Handwerk zu gewinnen. Die Werkstatt-Tage finden stets in den eigenen oder angemieteten Werkstätten des Bildungszentrums statt. Anschließend gehen die jungen Leute in die Praktikumsphase und lernen ihren Wunsch-Ausbildungsberuf intensiver kennen. Somit ist der Praxisanteil bei BOF sehr groß. In der Werkstattphase üben sich die Teilnehmer auch in Gewissenhaftigkeit, Kommunikationsfähigkeit und in berufsbezogenem Lesen, Schreiben und Rechnen.

Die Maßnahme ist für Handwerksbetriebe interessant, denn über das Angebot von Praktika im Rahmen der Betriebsphase können diese ihre Auszubildenden von morgen kennenlernen. Mit BOF ist es dem Bildungszentrum Handwerk bereits gelungen, eine Vielzahl von Flüchtlingen in eine duale Ausbildung im Handwerk zu vermitteln.

 

Zugangsvoraussetzungen:

  • 1) Dein Aufenthaltsstatus sollte einer der folgenden sein: a) Zugewanderte(r) – ohne deutschen Pass b) Asylbewerber (in) c) Geduldete(r) mit Arbeitsmarktzugang d) Asylberechtigte(r) e) Anerkannter Flüchtling
  • 2) Du musst zwischen 18 und 25 Jahre alt sein.
  • 3) Deine Deutschkenntnisse sollten dem Niveau B1 entsprechen.
  • 4) Du solltest Interesse an einer Ausbildung haben. Gerne mit erster Berufserfahrung aus deiner Heimat wie, Arbeit, ein Praktikum oder die Teilnahme an einer Maßnahme wie z.B. PerjuF oder BeQu. Das ist wichtig für die Eignungsfeststellung für das Projekt BOF.

Ansprechpartner

Frau Denise Fernandez Diaz

Strategisches Management
Leitung Flüchtlingsprojekte

Telefon: (0203) 9 95 34 – 53

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Frau Nadia Riggio Telefon: 0203 / 99534—47 oder Herrn Yurdaer Kök Telefon: 0203 / 99534—23

 

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