Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB)

Sprungbett in die Ausbildung

Der Weg in die Ausbildung – meist ist er gradlinig, aber manche Jugendliche benötigen eine Institution, die ihnen einen neuen Horizont eröffnet. Mit den Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB) im Bildungszentrum Handwerk (BZH) gibt es eine Art Sprungbrett in die Ausbildung. Die Maßnahmen bieten die Möglichkeit auf eine persönliche Qualifizierungsphase, die häufig in eine reguläre Ausbildung im Handwerk mündet. Die Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen ermöglichen es jungen Leuten bis 25 Jahre, sich beruflich zu orientieren und sie gleichzeitig fachlich und persönlich zu fördern. Ein Start in eine Ausbildung im Anschluss ist das Ziel. BvB werden von der Bundesagentur für Arbeit angeboten, und das Bildungszentrum Handwerk ist der Partner.

Im BZH stellen Fachleute den jungen Frauen und Männern, meist zwischen 16 und 20 Jahren, die Ausbildungsbereiche Maler und Lackierer und Metallbearbeitung vor. Auf der Grundlage des Rahmenlehrplans werden die Ausbildungsbereiche durch Qualifizierungsbausteine vermittelt. Die Maßnahme findet in Vollzeit statt. Dazu gehören auch der Berufsschul-Besuch, ein Tag Förderunterricht pro Woche, in erster Linie Mathematik und Deutsch, sowie ein Bewerbungstraining. Der Einstieg erfolgt in der Regel im September. Vorgeschaltet sind Eignungsanalysen. Die Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen gehen über ein Jahr. Etwa 30 junge Leute nehmen im Schnitt im Bildungszentrum an BvB teil. Ein Sozialpädagoge steht den Teilnehmern bei Problemen jeglicher Art zur Seite.

Das Bildungszentrum Handwerk ist Kooperationspartner der Werkkiste Duisburg.

Die Zielgruppe ist breit gefächert. Vor allem junge Menschen, die keine Ausbildungsstelle gefunden haben, mit und ohne Schulabschluss, die sozial benachteiligt oder einen Migrationshintergrund haben, nehmen in der Regel an den BvB teil. Ein Pluspunkt ist das Betriebspraktikum. Darauf werden die Teilnehmer gründlich vorbereitet. Der besondere Wert des Praktikums besteht darin, dass die jungen Frauen und Männer erste Erfahrungen im Berufsleben sammeln und sich zudem für eine zukünftige Lehrstelle beweisen können.

Zugangsvoraussetzungen:

Teilnehmen können Jugendliche, die die Schulpflicht erfüllt haben, aber noch keine Ausbildungsstelle gefunden oder diese wieder verloren haben.

Ansprechpartner

Herr Claus Vanags

Telefon: (0203) 9 95 34 – 43

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