Informationselektroniker/-in

Nach der allen Ausbildungsberufen in den Elektrohandwerken gleichen „Grundausbildung“ beginnt der Auszubildende ab dem 2. Ausbildungsjahr mit der fachspezifischen Ausbildung in den Bereichen Analysieren von Kundenanforderungen, Arbeitsabläufen und Informationsflüssen, Aufstellen, Montage und Installation von Geräten zum Aufnehmen, Speichern und Übertragen von Bild, Ton und Daten, Installieren und in Betrieb nehmen von Anlagen der Datentechnik, Breitbandkommunikationstechnik, Satellitentechnik, Video- und Telekommunikationstechnik, Analysieren und Beseitigen von Fehlern.

Begabung:

Der Informationselektroniker muss eine Neigung zur Technik haben, denn am Anfang steht das Kennenlernen der Werkstoffe und deren Bearbeitung. Beim Neuanschluss, der Wartung und Reparatur von technisch hochwertigen Geräten ist Feinarbeit notwendig. Er muss ein gutes Auge und ein gutes Ohr haben, wenn mit empfindlichen Geräten Ursachen für Störungen gesucht werden. Er muss kontaktfreudig sein und ein gepflegtes Auftreten haben, denn er wird sich oft beim Kunden aufhalten. Elektrische Größen müssen gemessen, Schwingkreise, Drosseln, Transformatoren und Schaltungen berechnet und Baueinheiten abgeglichen werden. Es muss Interesse für alle Arten von elektronischen Bauteilen wie Dioden, Transistoren und integrierte Schaltungen vorhanden sein. Physikalisch-technische Vorgänge in Geräten der Unterhaltungs- und Büroelektronik müssten erfasst werden.

Fachrichtungen:

• Geräte- und Systemtechnik

• Bürosystemtechnik

Ausblick:

In diesem Beruf lernt man alles kennen, was der Markt der Unterhaltungselektronik bietet. Vom Plattenspieler bis zum Videogerät, vom Kofferradio bis zur edlen HiFi- Anlage. Das Spektrum ist breit. Als Informationselektroniker/-in ist man viel in der Werkstatt, aber auch beim Kunden gibt es abwechslungsreiche Aufgaben zu bewältigen, z.B. Kabelfernsehanschlüsse legen, Satellitenempfangsanlagen montieren, Antennen ersetzen und richten usw. In der Fachrichtung Bürosystemtechnik hat der Informationselektroniker mit immer neuen Produkten der Büroinformations- und Kommunikationstechnik zu tun. Nach 3 1/2 jähriger Lehrzeit erfolgt die Gesellenprüfung, nach etwa weiteren 3 Jahren die Meisterprüfung. Ganz Tüchtige können sich über den zweiten Bildungsweg zum Dipl.-Ing. weiterbilden. Chancen gibt es aber auch für Fachlehrer an Berufsschulen und in Fortbildungslehrgängen. Auch als Informationselektroniker/-in kann man sich natürlich selbständig machen.

 

Innung für Bürotechnik Duisburg und Niederrhein
Innungsbetreuerr:   Herr Hippler